Shriner U – Ein Familientreffen am Kamin: Die Kinder einbeziehen

Shriner U – Ein Familientreffen am Kamin: Die Kinder einbeziehen
[Titelkarte] Jordan Settle, PP, Jaffa Shriners
Gleich zu Beginn möchte ich erwähnen, dass mir persönlich die Einbeziehung der Familien besonders aufgefallen ist, als ich 2016 Divan-Funktionär wurde. Matt und Mandy waren damals, während meiner Zeit an der Oriole Guide School, maßgeblich daran beteiligt. Das war für mich als Divan-Funktionär der ersten Stunde äußerst hilfreich. Es war deutlich spürbar, dass die Einbeziehung der Familie in alle Aktivitäten im Tempel eine wichtige Rolle spielte. Ein weiterer wichtiger Punkt, den ich von Anfang an mitgenommen habe, ist die Liebe der Shriners zu ihren Anstecknadeln. Matt und Mandy gehörten zu den Ersten, die Anstecknadeln für Kinder einführten. Sie wurden von Kindern entworfen und nur an Kinder verschenkt.
Und Mandy, wenn ich fragen darf, wie kam es 2016 dazu? Ich weiß, dass ihr das schon mal umgesetzt hattet, als ihr im Divan in North Dakota wart. Könntest du mir also erzählen, wie es dazu kam?
[Titelkarte] Mandii Sturlaugson, Ehepartner, El Zagal Shriners
Sehr gern. Also, [unverständlich 00:01:18] ist Shriner in dritter Generation, das heißt, er war seine ganze Kindheit und bis ins hohe Alter mit dem Shriners-Orden verbunden. Er hat viele Erinnerungen und möchte sie gern teilen. Wir erinnern uns, wie wir mit seinen Eltern, seinem Vater, zusammensaßen und von diesen lustigen Ereignissen und verrückten Streichen hörten, die passierten, und es zauberte meinem Mann immer ein Lächeln ins Gesicht, wenn er diese Geschichten erzählte. Was wir gelernt haben, ist Folgendes: Als wir uns im Schrein engagierten, waren wir noch eine junge Familie. Zu Beginn hatten wir ein Baby. Als mein Mann im Divan mitwirkte, hatten wir zwei. Und als er schließlich Potentat war, hatten wir drei kleine Kinder. Meine Erfahrungen im Schrein unterschieden sich etwas von seinen. Ich wollte diese Momente genießen, diesen Spaß erleben, von dem er erzählt hatte. Ich bemerkte nur einen Unterschied im Umgang mit Familien und Kindern. Es war nicht unbedingt schlecht, nur eben nicht inklusiv. Wenn ich also an meine ersten Erinnerungen an unsere Reise zurückdenke, dann war es so: Ich sitze im Hotelzimmer, gehe mit den Kindern schwimmen, Papa kümmert sich um die Pilgerfahrten, und später am Abend sehe ich vielleicht ein Baby. Ich suche mir eventuell einen Babysitter, gehe essen, und dann kommen wir gleich zurück, weil ich ja wieder bei den Kindern sein muss. Als mein Mann dann zum Divan dazustieß, war das eine richtige Familienbesprechung. Er hat uns mit einbezogen, wir die Kinder, seine Mutter, weil wir bei all dem Unterstützung brauchten. Und eine der Bedingungen war, dass… Und dank seiner Unterstützung wollten wir daraus ein familienorientierteres Ereignis machen. Wir wollten unseren Kindern die gleichen schönen Erinnerungen schenken, die er hatte. Und wenn das nicht von selbst klappen sollte, wollten wir die Initiative ergreifen. Ja, wenn man von diesen Anstecknadeln für Kinder spricht, erinnern wir uns alle daran: Wir als Shriners verteilen diese Anstecknadeln an Kinder. Die Augen der Kinder leuchten. Sie freuen sich riesig darüber. Es gibt sogar ganze Sammlungen davon. Wir wollten diese Begeisterung teilen. Also haben wir es getan. Wir haben unsere Kinder die Anstecknadeln selbst gestalten lassen. Wir haben sie produzieren lassen. Es hat uns großen Spaß gemacht, das mit unseren Kindern zu tun, und sie haben die Anstecknadeln dann verteilt. Und das Beste daran war: Man konnte sie nur als Kind bekommen. Wir wollten ihnen einfach ein bisschen das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein. Und wir hoffen, dass damit auch schöne Erinnerungen entstanden sind. Genau darum ging es uns: sicherzustellen, dass wir das gemeinsam als Familie machen und unseren Kindern diese schöne Erfahrung ermöglichen konnten.